Vermögensmanagement – was steckt dahinter?

Vermögensmanagement – was steckt dahinter?

Zur Vermögensverwaltung gehört es nicht nur, hin und wieder interessante Anlagetipps zu geben. Diese Tätigkeit umfasst vielmehr die ständige Ausrichtung der getätigten Investitionen an den vom Kunden vorgegebenen Richtlinien – mit allen Konsequenzen.

Maßgeblich – die Anlageziele

Schon auf die Auswahl des passenden Vermögensverwalters sollten Sie großen Wert legen, denn nicht jeder, der sich so nennt, hat auch die Qualifikationen, Erfahrungen und Möglichkeiten. Darüber hinaus ist die genaue Klärung Ihrer eigenen Ziele, die Sie beim Vermögensaufbau erreichen wollen und die natürlich zu Ihrer Philosophie und Risikostruktur passen müssen, die Grundlage für jede Entscheidung. Ein Vermögensverwalter muss also zunächst die vorhandene Vermögensstruktur genau analysieren, eine Anlegeranalyse durchführen, die beispielsweise die Risikobereitschaft genau ermittelt, um auf dieser Grundlage eine Planung zu erstellen. Dabei geht es nicht nur um Geldanlagen, sondern insbesondere das Thema Steuern muss dabei berücksichtigt werden, um den größtmöglichen Effekt für den Kunden zu erzielen.

Standardisiert oder individuell?

Standardisiertes Vermögensmanagement verfolgt ein vorher definiertes Ziel, wie beispielsweise Wachstum oder Einkommen, und kann als Vorlage für die gleichzeitige Verwaltung mehrerer Vermögen genutzt werden. Die individuelle Vermögensverwaltung hingegen basiert auf einer zwischen Anleger und Verwalter vereinbarten und genau definierten Befugnis, die erforderlichen Geschäfte im eigenen Ermessen durchzuführen. Der Vermögensverwalter recherchiert daraufhin die passenden Anlagemodelle und setzt diese um. Im regelmäßigen Reporting begründet er die Entscheidungen mit Marktanalysen, erklärt, welche Aufwendungen Sie steuerlich absetzen können und gibt seine Vorstellungen zur Perspektive bekannt. Dabei müssen gesetzliche Änderungen genauso wie wirtschaftliche und politische Entwicklungen berücksichtigt werden, um den Anlageerfolg nicht zu gefährden. Beim Vermögensmanagement geht es also nicht um einen Tipp, wie Sie Ihr Vermögen erhalten und vermehren können, sondern um die Übertragung aller damit verbundenen Aufgaben auf einen Dienstleister. Dabei können Sie zwischen entsprechenden Abteilungen einer Bank und selbständigen Vermögensberatern auswählen. Weitere Artikel zum Thema finden Sie auf der Internetseite von Thomas Lloyd.

Vermögensmanagement – bedeutend mehr als Anlageberatung

Die ständige Analyse einer Vermögensstruktur und deren Ausrichtung an den Zielen und der Philosophie des Anlegers sind die Hauptaufgaben eines Vermögensverwalters. Er trifft dabei selbständige Entscheidungen, deren Umfang in einer vom Anleger erteilten Vollmacht festgelegt wird. Darüber hinaus sind weitere Aspekte, wie zum Beispiel die Steuern und deren Optimierung, zu beachten und ein regelmäßiges Reporting durchzuführen.

Bild: Rene Schubert – Fotolia

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