Archiv: Grundlagen

Bei einer Bank oder einem sonstigen Kreditinstitut die Sparanlage Tagesgeld zu wählen, ist bei vielen deutschen Verbrauchern überaus beliebt – kann man sich doch hier im Gegensatz zu spekulativen Aktiengeschäften auf einen zuvor festgelegten garantierten Zinssatz verlassen.

Wer langfristig planen und genau wissen möchte, wie viel seine Kapitalanlage nach einem bestimmten Zeitraum an Gewinn abgeworfen haben wird, der kann auf einen Tagesgeldrechner zurückgreifen. Benötigt man beispielsweise in absehbarer Zeit eine bestimmte Geldsumme, hilft dieser Kalkulator, das benötige Anlagekapital zu berechnen, um den erforderlichen Betrag nach einer bestimmten Anzahl von Tagen, Wochen oder Monaten rechtzeitig zu erreichen. Andersherum ist es auch möglich: Ein Tagesgeldrechner lässt Sie wissen, wann genau Sie über eine bestimmte Summe verfügen und auf diese zur Erfüllung Ihres Wunsches zurückgreifen können. Darüber hinaus wird der erforderliche Steuersatz mitberechnet.

Berechnung durch Zinssatz möglich

Schlicht einige grundlegende Variablen in den Rechner eingegeben, schon erhält man das gewünschte Ergebnis. Der entscheidende Faktor für die Berechnung beim Tagesgeld sind die jeweils unterschiedlichen Zinssätze, denn diese sind die Multiplikatoren, die im Endeffekt über die Höhe des Gewinns entscheiden. Aus genau diesem Grunde sollte man auch vor Abschluss eines Vertrages sämtliche Angebote zu Tagesgeld vergleichen und sich so die verschiedenen Zinssätze der Kreditinstitute aufzeigen lassen. Zinssätze werden abhängig von Ihren persönlichen Bedürfnissen jährlich, quartalsweise oder sogar wöchentlich offeriert.


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Die eigene Steuerklärung schnell und einfach erstellen und dabei auch noch Geld sparen. Das verspricht die Steuersoftware QuickSteuer von Lexware, die jetzt in der Version 2010 erhältlich ist.

Steuererklärungen sind lästig und mühsam. Die Aussicht, den Kampf mit kryptischen Formularen mit ein paar Klicks zu umgehen, erscheint deshalb verlockend. Ein wenig Hintergrundwissen schadet meist trotzdem nicht.

Steuererklärung per Software - Der Klick zum Finanzamt

Schritt für Schritt will das Programm auch den Anwender ohne Vorkenntnisse zur eigenen Steuererklärung führen und dabei auch noch Sparmöglichkeiten aufzeigen. Die Steuererklärung wird je nach Wunsch entweder direkt in die amtlichen Formulare oder auf Blankopapier gedruckt. Auch die elektronische Steuererklärung über das amtliche Programm (ELSTER) ist mit Lexwares Steuersoftware möglich. QuickSteuer soll eine Steuererklärung für alle Arten von Einkommen ermöglichen und erstellt etwa auch eine Gewerbe- und Umsatzsteuererklärung.
Quicksteuer 2009 / ©Lexware

Steuersoftware von Lexware - Hilfe zur Selbsthilfe

In der Praxis kann QuickSteuer diese Versprechen nur teilweise einhalten. Die Bedienungsoberfläche erscheint zunächst umständlich und gewöhnungsbedürftig. Der Nutzer muss sich durch relativ viele Menüs klicken, kann deren Anzahl allerdings durch Check-Listen zu den einzelnen Themengebieten minimieren. Es werden dann nur die Eingabefelder angezeigt, die für den Anwender von Bedeutung sind. Im Einzelfall kamen frühere Versionen des Programms bei der Berechnung der Steuer teilweise zu Ergebnissen, die nicht optimal waren. weiterlesen »


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Heute muss man flexibel reagieren können auf dem Arbeitsmarkt. Dazu gehört es auch mehr oder weniger bereitwillig umzuziehen. Man kann seine Umzüge jedoch, unter Erfüllung bestimmter Prämissen, von der Steuer absetzen. Das erspart zwar nicht den Umzugsstress aber dafür eine Menge Geld.

Viele kennen das Spielchen: Kartons packen, Umzugsunternehmen besorgen, Stress, Hektik und die alte Wohnung besenrein übergeben. Billig ist ein Umzug meisten nicht. Besonders wenn man in eine andere Stadt zieht. Wenn der ganze Hausstand mit muss kann das ganz schön ins Geld gehen. Man kann jedoch beim Wohnungswechsel viel Geld sparen indem man seinen Umzug von der Steuer absetzt. Das Steuerrecht im Allgemeinen ist zwar verwirrend aber auch sehr interessant. Sich näher damit zu befassen kann sehr nützlich sein.

Umzüge von der Steuer absetzen©flickr/photocapy

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Beim Erwerb von Grund und Boden muss man in Deutschland Grunderwerbsteuer entrichten. Dazu zählen allerdings auch bebaute Grundstücke, Gebäude und Gebäudeteile, Eigentumswohnungen sowie die Rechte an solchen.

Die Grunderwerbsteuer ist einmalig zu entrichten. In den meisten Grundstückskaufverträgen ist festgelegt, dass der Käufer die Steuer, die in allen Bundesländern ausser Hamburg und Berlin 3,5 Prozent des Kaufpreises beträgt, entrichten muss. Falls der dieser Leistung jedoch nicht nachkommt, kann auch der Verkäufer vom Finanzamt belangt werden.

Grunderwerbsteuer, Fälligkeit, Berechnung, Höhe, Gebäude, Immobilien, Grundstück

Nutzniesser der Grunderwerbsteuer-Einnahmen ist aber nicht der Staat, sondern sind die jeweiligen Bundesländer, in denen die Grundstücke, Immobilien etc. liegen, diese können die Einnahmen jedoch auf die Kommunen weiter verteilen.

Kauft man beispielsweise ein Grundstück mit Gebäude für 100.000 Euro, so sind weiterlesen »


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Lohnsteuertabelle

Autor: Christian
abgelegt in: Grundlagen

Das erstellen der Steuererklärung stellt so ziemlichen jeden Bundesbürger irgendwann vor ein Problem. Genauso sieht es aus im Hinblick auf den Umgang mit einer Steuertabelle. Hierzu nun ein paar Erklärungsversuche.

Es existieren drei verschiedenen Steuertabellen, welche den Abzug der Lohnsteuer vom Gehalt und die Ermittlung der Einkommenssteuer vorgeben.

Einkommenssteuer, ©flickr by Beau Maes

Die erst Steuertabelle, welche ich hier behandeln möchte, ist die Lohnsteuertabelle. Die gilt, wie schon gesagt, für den Abzug der Lohnsteuer vom Arbeitslohn. Aus Lohnsteuertabellen lässt sich ablesen, wie viel vom Gehalt ein Arbeitnehmer nach Abzug von Steuern und Abgaben ausbezahlt bekommt. Seit der zunehmenden Verbreitung von Computern und Internet finden sich elektronische Versionen der Lohnsteuertabellen auch als ‘Lohnsteuerrechner‘ im Netz. Bei der Ermittlung der Lohnsteuer wird ebenfalls die Kirchensteuer und der zu leistende Solidaritätsabschlag mit eingerechnet. weiterlesen »


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Ob Sektsteuer oder Mineralölsteuer: Bei vielem, was Spaß macht, kassiert der Staat ordentlich mit. So auch beim Kaffeegenuss: Je Kilo Röstkaffee werden 2,19 Euro Kaffeesteuern erhoben!

Kaffeetasse © flickr / Demion

Die Kaffeesteuer hat in Deutschland eine lange Tradition. Bereits im 17. und 18. Jahrhundert reagierte der Staat auf den erhöhten Kaffeekonsum im Land, so versuchte zum Beispiel Preußen mit dem (allerdings erfolglosen) Einrichten eines Kaffeemonopols Gewinne zu machen. Später wurden Einfuhrzölle auf Kaffee erhoben. Mehrere Steuerreformen später wurde 1953 die Kaffeesteuer als indirekte Verbrauchersteuer eingeführt. Das heißt, dass jeder, der Kaffee kauft, mit dem Kaufpreis automatisch Steuern entrichtet. Und so ist es auch heute noch.

Die Kaffeesteuer in Deutschland beträgt 2,19 Euro je Kilo

Auf Röstkaffee werden zur Zeit 2,19 Euro je Kilo erhoben, auf löslichen Kaffee beträgt der Steuersatz 4,78 Euro. In Europa steht Deutschland mit der Steuer auf das Lebensmittel Kaffee recht allein dar. Nur in Belgien und Dänemark wird sie ebenfalls erhoben. Dennoch, mehr als eine Milliarde Euro an Steueraufkommen hat der Staat der Kaffeesteuer zu verdanken. weiterlesen »


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In der Bundesrepublik Deutschland gibt es aktuell sechs Lohnsteuerklassen, kurz Steuerklassen, die durch das Einkommensteuergesetz definiert sind. Jedoch ändern sich für jeden Einzelnen die Steuerklassen, je nach aktueller Lebenssituation.

Geldschein, ©flickr by matze ott

Steuerklasse bei Unverheirateten 

So hängt die Steuerklasse davon ab, ob der zu Besteuernde verheiratet ist oder Kinder hat. Auch ob der jeweilige Ehepartner im Ausland oder getrennt wohnt, hat Einfluss auf die Steuerklasse. Wenn jemand heiratet oder Nachwuchs bekommt, steht eine Änderung der Lohnsteuerklasse an.
Vereinfacht gesagt gilt weiterlesen »


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Seit 2005 regelt das Alterseinkünftegesetz die Rentenbesteuerung völlig neu. Einkünfte im Alter werden „nachgelagert“ besteuert. Was das genau heißt, soll im Folgenden möglichst einfach erklärt werden.

Rentner © flickr / Randy Son Of Robert

Wie ist die Rentenbesteuerung seit 2005 geregelt und was bedeutet nachgelagerte Besteuerung?

Aufwendungen, die für die Altersvorsorge zurückgelegt werden, drücken im Berufsleben die Steuerbelastung nach unten. Werden die entsprechenden Rentenleistungen dann ausgezahlt, so werden diese „Einnahmen“ abzüglich eines Freibetrags wiederum besteuert. Diese Besteuerung nennt sich dann auch Rentenbesteuerung. Die Rentensteuer ist keine eigene Steuerart, sondern bezeichnet die Einkommenssteuer, die auf Einkünfte aus Rentenzahlungen zu leisten sind. weiterlesen »


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Die Sektsteuer, im Amtsdeutsch auch Schaumweinsteuer, ist ein Relikt aus der Zeit Kaiser Wilhelms Anfang des 20. Jahrhunderts. Damals zur Finanzierung der kaiserlichen Flotte eingeführt, spült die Sektsteuer heute mehr als 400 Millionen Euro jährlich in die Kasse des Bundes.

Champagner © flickr / 96dpi

Es schlug das Jahr 1902 als Kaiser Wilhelm II. die Schaumweinsteuer einführte, schließlich musste sowohl der Kaiser-Wilhelm-Kanal (heute Nord-Ostsee-Kanal) sowie seine repräsentative Kriegsflotte irgendwie finanziert werden. Da kam die Idee von dieser speziellen Luxussteuer gerade recht.

Sektsteuer: Relikt aus der Zeit Kaiser Wilhelms II.

1933 zur Unterstützung des Wirtschaftsaufschwungs in der Krise abgeschafft und 1939 als Kriegszuschlag wieder eingeführt, wurde die Sektsteuer in Deutschland zum Inbegriff für Steuern, die einmal für einen bestimmten Zweck eingeführt, aber nie wieder abgeschafft wurden. Mehr noch: 1952 wurde die Schaumweinsteuer per Gesetzt sogar auf weitere Produkte ausgedehnt. Neben Sekt und Champagner, gilt sie auch für Zwischenerzeugnisse wie Sherry, Portwein und Likörweine. Auf Wein wird hingegen keine Verbrauchsteuer erhoben.

Die Höhe der Sektsteuer ist genau festgelegt, sie beträgt 136 Euro je Hektoliter Sekt. Rechnet man dies auf eine handelsübliche Flasche mit einem Fassungsvermögen von 0,7 Litern um, sind das 1,02 Euro Getränkesteuer je Flasche. weiterlesen »


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Stromsteuer - Ökosteuer auf Energie

Autor: Christian
abgelegt in: Grundlagen

Die Stromsteuer gehört zu den so genannten Ökosteuern. Sie fließt in voller Höhe dem Bund zu und soll zur Stabilisierung des Rentenversicherungsbeitrags beitragen.

Steckdose © flickr / stoosh

Die Stromsteuer wurde im April 1999 eingeführt und soll Anreize schaffen, maßvoll mit Energie umzugehen und ressourcenschonende Produkte und Produktionsverfahren zu entwickeln. Einnahmen der Stromsteuer, die im Jahr 2007 rund 6,4 Milliarden Euro betrugen, fließen dem Staat zu, um die Beiträge zur Rentenversicherung zu stabilisieren.

20,50 Euro Stromsteuer je Megawattstunde

Die Strom Steuer ist eine Verbrauchsteuer und wird im Zeitpunkt der Entnahme aus dem Versorgungsnetz fällig. Um die Verwaltung der Stromsteuer zu vereinfachen, wird die Stromsteuer beim Versorger erhoben, der diese auf den Verbraucher umlegt. Aber auch Verbraucher können so genannte Steuerschuldner werden, wenn sie Strom zum Eigenverbrauch erzeugen.

Während sich die Stromsteuer zum Zeitpunkt ihrer Einführung auf 10,23 je Megawattstunde belief, beträgt sie seit 2003 20,50 Euro je Megawattstunde. Das Stromsteuergesetz regelt aber Steuerbegünstigungen, um umweltfreundliche Energieträger zu fördern und die Wirtschaft vor Wettbewerbsnachteilen gegenüber ausländischen Firmen zu schützen.

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