In der Schweiz tickt die Steuerbehörde etwas anders. Nicht nur die Steuersätze sind unterschiedlich, auch wann man die Steuern bezahlt, ist dort anders.
Die Schweiz hat immer noch einen höheren Bedarf an Mitarbeitern als es in Teilen Deutschlands der Fall ist. Viele ziehen zu den Eidgenossen um einen Job zu bekommen und weil man dort meist mehr verdient als vergleichsweise in Deutschland. Und Umzugskosten können in Deutschland von der Steuer abgesetzt werden.

Das schweizer Steuerrecht ist recht undurchsichtig
Aber das Steuerrecht in der Schweiz ist sehr auf die föderale Struktur ausgelegt. Obwohl hier seit 2001 versucht wird, dies anzugleichen, gibt es immer noch viele Unterschiede. Die Schweiz gehört nicht zur EU, aber es gibt bilaterale Abkommen zwischen Deutschland und der Schweiz.
Wenn man sich die Stellenangebote durchschaut, sollte man sich auch gewahr sein, dass hier die Lohnsteuern im Jahresturnus abgerechnet werden. Nicht im gewohnten Monatsturnus.
Die Einkommenssteuer wird sowohl vom Bund, Kantonen als auch von den einzelnen Gemeinden erhoben. Dies ist etwas diffizil. Dabei variiert der Steuersatz jeweils. Die einzelnen Regionen stehen in ständigem Wettstreit darüber. So war der Kanton Obwalden vor Jahren noch der Teuerste und gehört jetzt zu denjenigen, die am wenigsten Steuern erheben.
Die Besteuerung verläuft meist progressiv. Wenn man sich beispielsweise Stellenangebote für Bern anschaut, könnte dieser Link hilfreich sein.
November 27th, 2008 um 18:24
[…] Insgesamt arbeiten 128.000 Menschen auf dem schweizer Finanzmarkt. Wer hier einen Job sucht, könnte sich ja beispielsweise mal die Stellenangebote in Sankt Gallen anschauen. Arbeiten in der Schweiz lohnt sich auch, denn hier gibt es jede Menge Jobs und auch einen angenehmeren Steuersatz. […]