Steuerliche Aspekte bei der Investition in Infrastrukturfonds

Steuerliche Aspekte bei der Investition in Infrastrukturfonds

Infrastrukturfonds werden in der Regel in Form von geschlossenen Fonds realisiert und bilden eine zukunftsorientierte Anlagemöglichkeit, die für den privaten Unternehmer lukrativ ist und die öffentlichen Kassen entlastet. Doch eine Investition in diese Fonds verleiht dem Anleger gleichzeitig auch eine Unternehmereigenschaft, was Auswirkungen auf die steuerlichen Aspekte hat. Welche das sind, erfahren Sie hier.

Wie funktionieren die Infrastrukturfonds?

Infrastrukturfonds werden üblicherweise von Finanzinstituten als geschlossene Fonds herausgegeben und zielen darauf ab, Projekte innerhalb der öffentlichen Infrastruktur voranzutreiben. Diese Projekte können aus den unterschiedlichsten Bereichen wie beispielsweise Verkehr, Kommunikation, Stromversorgung oder Bildung stammen. (Lesen Sie mehr über Infrastrukturprojekte im Bereich Energie unter Thomas lloyd). Insbesondere in Zeiten knapper Staatskassen werden diese Aufgaben vermehrt von privaten Unternehmen übernommen und auf diese Weise gleichzeitig die öffentlichen Haushalte entlastet. Der Gewinn fällt für den Anleger in Form von den späteren Einnahmen eines bestimmten Projektes ab oder alternativ aus dem späteren Verkauf der Beteiligungen. Für den Investierenden selbst lohnt sich die Einlage in diese Art von Fonds hauptsächlich wegen der hohe Sicherheit sowie den überdurchschnittlichen Zinsen.

Die steuerlichen Aspekte der Infrastrukturfonds

Da mit der Investition eine Beteiligung am Projekt stattfindet, gilt ein privater Investor als Unternehmer und muss die Anlage entsprechend versteuern. Dabei können steuerliche Verluste, die vor allem in der Anfangsphase eines Projektes zugewiesen werden, in Höhe der Einlage steuermindernd geltend gemacht werden. Auch die Gewerbesteuer, die während des Betriebs anfällt, kann bei der persönlichen Einkommenssteuer als Abzug verrechnet werden. Um wirklich alle steuerlichen Vorteile auszuschöpfen, ist es in jedem Fall zu empfehlen, sich an einen kompetenten Steuerberater zu wenden. Da die Investitionen in Infrastrukturen im Gesamtinteresse der Gesellschaft liegen, kann bei den Steuern auch von staatlichen Subventionen und Förderungen profitiert werden.

Steuerliche Aspekte bei Infrastrukturfonds im Überblick

Infrastrukturfonds locken Anleger mit guten Renditen sowie hoher Sicherheit und liegen wirtschaftlich im Interesse der Gesellschaft. Allerdings geht der private Anleger bei einer Investition eine Beteiligung ein und gilt somit als Unternehmer, was sich steuerlich auswirkt. Doch zum Vorteil der Anleger können steuerliche Verluste in der Anfangsphase in Höhe der Einlage steuermindernd genutzt werden. Auch die anfallende Gewerbesteuer lässt sich mit der Einkommenssteuer verrechnen. Wer bei den anfallenden Steuern profitieren möchte, sollte sich an einen kompetenten Steuerberater wenden.

Bild: svort – Fotolia

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