Archiv: Vermietung und Verpachtung

Ob man in die USA auswandern möchte, dort in Urlaub fahren will oder mit einer Geldanlage im Land der unbegrenzten Möglichkeiten liebäugelt. Am Ende stellt sich für viele die gleiche Frage: Mit was für Steuern muss man in den USA rechnen? Im Folgenden soll ein kurzer Überblick über die in den USA zu entrichtenden Steuern gegeben werden.

Dollar ©Flickr / Photos8.com

Die Höhe der zu zahlenden Steuern richtet sich in den USA danach, in welchem Bundesstaat bzw. in welcher Stadt man wohnhaft ist. Zudem wird zwischen Residents (in den USA wohnende Personen) und Non Residents weiterlesen »


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Traumhaus flickr ©firepile

Es mag viele Gründe geben, weswegen sich Menschen an einem anderen Ort eine Zweitwohnung zulegen. Sei es, dass sie als Pendler zu weit von ihrem Arbeitsplatz entfernt wohnen oder der Student, der in einer anderen Stadt studiert. Und nicht zu vergessen ist der Zweitwohnsitz am Urlaubsort, wo eine Ferienwohnung unterhalten oder sich ein Grundstück gekauft wird.

Für all diese Situationen haben die meisten Kommunen in Deutschland beschlossen, die Besitzer einer Zweitwohnung mit einer Zweitwohnsitzsteuer zu belegen. Dabei ist es unerheblich, ob man Mieter der Immobilie ist oder wie bei einer Ferienimmobilie der Eigentümer. Maßgeblich ist, dass man als Bürger einer Kommune im dortigen Melderegister verzeichnet ist. So richtet sich die Höhe er Zweitwohnsitzsteuer auch nach der Jahreskaltmiete; handelt es sich um eine Eigentumswohnung, wird eine ortsübliche Vergleichsmiete herangezogen, die auch beim Haus bauen fällig wird.

Gerade für Studenten ist diese Steuer eine weitere zusätzliche finanzielle Belastung, von der sie jedoch unter Umständen befreit werden können. In der Regel geschieht das durch die Geltendmachung als Werbungskosten in der Steuererklärung. Was bei Pendlern funktioniert, da sie steuerpflichtig sind, greift bei Studenten ohne Einkommen ins Leere, da sie keine Steuern zahlen und somit keine Werbungskosten geltend machen können. Sie müssen die Zweitwohnsitzsteuer als Verlustvortrag geltend machen, also eine Einkommensteuer mit negativem Einkommen abgeben.

Grundsätzlich dient die Zweitwohnsitzsteuer nur der Kasse der Kommunen; der Nutzer der Wohnung hat davon meist nicht viel. Daher sollte überlegt werden, nur solche Zweitwohnsitze zu besteuern, wo wirklich positive Einkünfte zu erwarten sind: nämlich bei den Ferienobjekten.


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Menschen bauen Häuser aus den unterschiedlichsten Gründen. Viele wollen darin wohnen, einige wollen ihr Geld sicher anlegen und wieder andere möchten mit der Immobilie Geld verdienen.

Für letztere bietet sich die sogenannte “Absetzung für Abnutzung” an. Das ist die steuerrechtliche Entsprechung zur betriebswirtschaftlichen Abschreibung und betrifft abnutzbare Wirtschaftsgüter, die zur Erzielung von Einkünften eingesetzt werden.

Wenn Sie ihr Haus also vermieten, dann gelten die Anschaffungs- bzw Herstellungskosten als Werbungskosten. Die Nutzungsdauer des Miethauses wird pauschal auf 66,6 Jahre angerechnet. Die Abschreibung der Anschaffungskosten muss auf diese Nutzungsdauer gleichmäßig verteilt werden. Wenn also in 66 Jahren 100 Prozent der Kosten abgeschrieben sein müssen, so ergibt sich pro Jahr ein Abschreibungsbetrag von 1,5 Prozent der Anschaffungskosten.

So können Sie in der Planung zur Baufinanzierung Ihres Mietshauses gleich eine Steuererleichterung mit einplanen. Für Häuser, die vor 2006 gebaut oder erworben wurden, gilt übrigens in Sonderfällen die degressive Abschreibung.


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...