Archiv: Neuigkeiten

Ein neuer Online-Händler für Zigaretten und Tabak lockt mit unfassbar günstigen Preisen und verweist dabei auf die besonderen Steuerbedingungen in Gran Canaria, von wo er die Produkte bezieht. Doch ist der Kauf tatsächlich legal?

Zigaretten ©Flickr/Marco / Zak
Der Internetanbieter favorable-smoking.net wirbt mit Tiefpreisen, bei denen der Käufer gut die Hälfte der Kosten für Marken-Zigarettten wie beispielsweise Malboro, Gauloises oder Camel sparen könnte und zieht damit natürlich eine enorme Aufmerksamkeit auf sich, da Rauchen inzwischen ja zu einem wirklich teuren Hobby geworden ist. Und ein Stangenpreis von gerade einmal 20 bis 25 Euro klingt da durchaus verlockend, macht jedoch auch stutzig und lässt erahnen, dass es bei der ganzen Sache wohl einen gehörigen Haken geben muss. weiterlesen »


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Die Cola-Steuer in Frankreich soll Geld in die leere Staatskasse spülen, doch macht diese neue Art von Abgabe Sinn oder ist sie einfach nur absurd?

Cola-Steuer in Frankreich  - Sinnvoll oder einfach nur absurd?  ©Flickr/rhinoji

Die Franzosen diskutieren derzeit ganz besonders über eine bestimmte Abgabe, die sogenannte Cola-Steuer. Seit Jahresbeginn sind alle mit Süßstoff oder Zucker angereicherten Getränke teurer geworden. Dazu zählen neben der braunen Brause auch Fruchtsäfte, Energydrinks und Milchshakes. Pro Flasche muss der Kunde demnach 11 -20 Cent mehr bezahlen.
Im Zuge der bevorstehenden Präsidentschaftswahlen konzentriert sich die konservative Regierung um Sarkozy auf Reformen in Nischenbereichen. Im Rahmen dieser Pläne sollen auch die Steuern auf Zigaretten und Alkohol angehoben werden.
Doch mit der Cola-Steuer ist Frankreich nicht alleine, in Ungarn wurde bereits im Juli 2011 eine Fastfood-Abgabe eingeführt, bei der besonders süße und salzige Lebensmittel besteuert werden. weiterlesen »


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Gewaltspiele, auch als Killerspiele oder Ego-Shooter bekannt, sollen steuerlich belastet werden, fordern derzeit die Vertreter eines Österreichischen Elternverbandes.

Österreichische Eltern fordern Steuer auf Gewaltspiele ©Flickr/Bruce W Martin II

Der Ruf nach einer Steuer auf Gewaltspiele und gewaltverherrlichende Medien sorgt seit einigen Wochen für heftige Diskussionen in Niederösterreich. Damit wollen sie es Liebhabern dieser Spiele nicht einfach nur schwerer machen, indem diese im Erwerb letztlich teurer werden; vielmehr sollen die Einnahmen zu einem sinnvollen Zweck verwendet werden, so die Idee des Niederösterreichischen Landesverbandes der Elternvereine an Höheren und Mittleren Schulen.
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Ein Bericht von Ernst & Young zeigt eine positive Entwicklung in der deutschen Konjunktur. Zwar gibt es Bedenken im Hinblick auf das Weihnachtsgeschäft, doch im Allgemeinen lassen sich deutsche Unternehmen von der Schuldenkrise nicht verängstigen.

Konjunktur: Optimismus trotz Schuldenkrise ©Flickr/ME-Arbeitgeber

So geht es mit der Konjunktur offenbar bergauf, vor allem in der Automobilindustrie herrscht Optimismus am Standort Deutschland. Die Gesellschaft Ernst & Young, die national und international in den Bereichen Steuerberatung, Unternehmensberatung und Wirtschaftsprüfung tätig ist, hat dies in ihrer aktuellen Studie festgestellt, die am vergangenen Montag veröffentlicht wurde.
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Beim Spitzensteuersatz in Deutschland soll es zu einer Erhöhung kommen, im Falle, dass eine Regierungsbeteiligung der Grünen bzw. der SPD Wirklichkeit wird. Dabei soll der Spitzensteuersatz von aktuell 45 Prozent auf 49 Prozent angehoben werden. Was das bedeutet und wer davon profitiert oder betroffen ist, sorgt für Diskussionen.

Senkung der Einkommensgrenze, Erhöhung der Steuern? ©Flickr/Public Domain Photos

Als Spitzensteuersatz bezeichnet man den höchsten Steuersatz, den man laut Einkommensteuertarif ans Finanzamt abzugeben hat. Zur Zeit liegt der Spitzensteuersatz bei 42 Prozent,  zusätzlich wurde die sogenannte “Reichensteuer” eingeführt , die bei Einkommen über 250.730 Euro fällig wird und 45 Prozent beträgt. Doch es ist tatsächlich so, dass eben nur auf die tatsächliche „Spitze” die 45 Prozent gezahlt werden müssen, also nur auf das Einkommen, dass über der Grenze von 250.730 Euro Jahreseinkommen liegt. Alles darunter wird zu einem geringeren Prozentsatz versteuert. Geplant ist auch, die Einkommensgrenze herabzusenken. Die Grünen fordern eine Grenze bei 80.000 Euro, die SPD fordert 100.000 Euro als Grenzbetrag.
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Für dieses Jahr sind eine Vielzahl an Steuererhöhungen angekündigt worden. Dies wird sich vor allem für Raucher und Touristen bemerkbar machen. Aber damit nicht genug. Alle Haushalte müssen sich auf eine Erhöhung der Strompreise einstellen, da diese ebenso von einer Steuererhöhung betroffen sind.

In diesem Jahr wird unter anderem die Tabaksteuer angehoben. ©Flickr/-5m

Die Bundesregierung schließt Steuererhöhungen nicht mehr aus. Um die Staatskassen zu sanieren, lässt sie sich diesen Schritt mittlerweile offen. Bisher schloss die Koalition die Erhöhung der Steuern kategorisch aus, aber mittlerweile wird davon gesprochen, dass für einen bestimmten Kreis von Steuerzahlern Mehrbelastungen möglich sind. weiterlesen »


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Der Freistellungsauftrag ermöglicht es privaten Sparern Zinsen auf Festangelegtes und Tagesgeldkonten bis zu einer Höhe von 801 Euro vor dem Finanzamt zu schützen. Ab 2011 muss bei Einrichtung eines solchen Freistellungsauftrags allerdings die Steuer ID angegeben werden.

Sparbuch ©Flickr/erstebank

Sie haben ein Tagesgeldkonto oder Festgeld angelegt? Dann sollten Sie unbedingt auch einen Freistellungsauftrag einrichten. Tun Sie dies nicht, so werden die Zinsen auf ihr Gespartes vom Finanzamt versteuert und Ihnen bleibt nur noch ein geringer Teil davon übrig. Bis zu einer Höhe von 801 Euro jährlich können Sie Zinsen von der Besteuerung befreien. Diese Befreiung erfolgt jedoch nicht automatisch, sondern muss durch einen Freistellungsauftrag beim jeweiligen Bankinstitut angewiesen werden. Ab 2011 gibt es bei diesem Verfahren eine kleine Neuerung. Wir klären Sie darüber auf! weiterlesen »


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Die Mehrwertsteuer soll auf 25% erhöht werden. Haltet Ihr das Gerücht für Unsinn oder wird die Steuererhöhung nach der Wahl schneller zur Realität als man annimmt?

Rausgerutscht ist es wohl angeblich Klaus F. Zimmermann, dem Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Die Mehrwertsteuer soll von 19% auf 25% angehoben werden. Mir persönlich reicht es langsam. Bei der jährliche Steuererklärung wird die Summe, die ich wiederbekomme immer weniger, und nun darf ich bald auch noch mehr Mehrwertsteuer bezahlen. Vor der Wahl dürften diese Neuigkeiten für keinen der Kanzlerkandidaten gut aussehen.

25% Mehrwertsteuer - Unsinn?©flickr/Daniel Garcia Peris

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Irgendwie haben wir es ja alle schon geahnt: Der wirtschaftliche Aufschwung, den sich Kanzlerin Merkel so gerne an die Brust heftet, die neue Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Deutschland, auf die alle anderen Ländern wieder neidisch schielen - all das war nur möglich, weil uns in den vergangenen Jahren soviel Angst vor der Pleite gemacht wurde.

Erinnern Sie sich nicht mehr? Deutschland vor Milliarden-Schulden hieß es da. Abschwung satt, die Einheit, die CDU und die SPD waren in den Medien immer abwechselnd Schuld und ein paar Globalisierungsgegner warfen zwischdendurch Steine gegen Glasfenster. Im Zuge dieser Hetze haben wir uns doch erst die ganzen Steuern und Reformen gefallen lassen. Alles passé, schaut man sich mal heute in den Zeitungen um. Da ist die Rede von Wachstum, sinkenden Arbeitslosenzahlen, eitel Sonnenschein wohin man liest. Klar, der Benzinpreis steigt, aber das ist halb so schlimm, wenn die Unternehmen unseres Landes endlich wieder schwarze Zahlen schreiben! Alles schön, alles neu…

Moment mal. Leben die in einem anderen Land als ich? Genau wie ich bei der apokalyptischen Meinungsmache nach der Jahrtausendwende etwas stutzig wurde, mag sich im Moment bei mir die Euphorie noch nicht ganz einstellen. Was ist zum Beispiel mit der neuen Abgeltungssteuer? Tolle Sache für den Staat, aber Mist für den Kleinanleger. Die sinkenden Arbeitslosenzahlen resultieren daraus, dass das Arbeitsamt die Leute in 1-Euro-Jobs steckt und zum Zeitpunkt der Zählung die Statistiken schönt. Zum Glück ist die selbstverordnete Pensions-Erhöhung der Politiker (Schon wieder! Hallo?) erst kürzlich gescheitert. Dafür haben wir jetzt offiziell sehr viele Menschen unter oder am Rand der Armutsgrenze.

Deswegen: Schön, dass es der Wirtschaft besser geht, jetzt sollte - auch und gerade in Sachen Steuern- der Normalverbraucher begünstigt werden, sonst hat der nämlich nichts vom sogenannten Boom.


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